Pressemitteilung zum Famila-Standort in Itzehoe

09.04.2018

Die Itzehoer Politik versucht, durch die Vermittlung weiterer Gespräche zwischen den Verhandlungspartnern die drohende Schließung des famila-Marktes noch abzuwenden. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Stadtfraktion, Ralph Busch:

"Am Freitag, den 06.04.2018 bekamen die Fraktionsvorsitzenden der CDU und der SPD
einen Anruf von Herrn Christian Lahrtz (Geschäftsführer des famila Handelsmarkts).
Vorher wurden der Bürgervorsteher und die Verwaltung informiert.

In diesem Telefonat wurde uns mitgeteilt, dass die Verhandlungen der Pergamon-Verwaltungsgesellschaft mbH und des famila-Handelsmarkt gescheitert seien.

Dies kamfür die Politik und auch für die Verwaltung sehr überraschend, zumal
die Erweiterung des Marktes von den politischen Gremien bereits genehmigt worden waren.

Was war der Inhalt der Verhandlungen:

Die Famila – Handelskette erwirbt grundsätzlich die Flächen und baut ihre Märkt selbst. Eine
Ausnahme stellt Itzehoe dar. Hier befindet sich der Markt im Besitz der pergamon-Verwaltungsgesellschaft mbH. Dieseist Besitzerin des Grundstücks und des Marktes. Der Markt wurde an die Famila – Handelskette vermietet. Mit der Baugenehmigung sollte nicht nur der Markt vergrößert und modernisiert werden, sondern auch der Eingangsbereich der Stadt Itzehoe sollte optisch verbessert werden.
Entsprechende Zeichnungen wurden bei der Beratung in den Gremien vorgelegt und als Verbesserung angesehen.

Da die Pergamon-Verwaltungsgesellschaft mbH das Grundstück nicht an die Famila-Handelskette verkaufen wollte, ging man davon aus, dass weiterhin ein Mietverhältnis eingegangen werden sollte. Die Famila-Handelskette hat sehr lange verhandelt und diese Verhandlungen sind gescheitert.
Die Vorstellungen über die neuen Konditionen waren sehr weit auseinander, sodass Herr Lahrtz
die Verhandlungen als gescheitert angesehen hat, zumal die Forderungen sich nicht wirtschaftlich
rechnen ließen.

Politik und Verwaltung haben leider keinen Einfluss auf die Verhandlungen, zumal es sich hier
um ein privatrechtliches Geschäft handelt.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU (Ralph Busch) hat in einem heutigen Gespräch mit der Pergamon-Verwaltungsgesellschaft mbH die Befürchtung geäußert, dass durch das Scheitern der Verhandlungen, im Eingangsbereich der Stadt Itzehoe eine Ruine entstehe. Kai Plewnia (Pergamon-
Verwaltungsgesellschaft mbH) betonte in diesem Gespräch, dass man sich der Verantwortung wohl
bewusst sei und dass auf dem Gelände keine Ruine entstehen werde. Aus seiner Sicht seien die Verhandlungen noch nicht gescheitert. Er warte auf ein neues Angebot der famila-Handelskette.

Ralph Busch teilte die Sicht der Pergamon-Verwaltungsgesellschaft mbH der famila-Handelskette (Herrn Lahrtz) mit. Dieser versprach in der nächsten Woche sich bei der Pergamon-Verwaltungsgesellschaft zu melden.

Die Politik hat damit getan was getan werden konnte und dafür gesorgt, dass die Gespräche weitergehen. Das Ergebnis ist aber noch völlig offen. Beide Verhandlungspartner müssen aufeinander zugehen."